Tchibo – Cake-Pop-Maker im Test

Ab heute hat Tchibo wieder einige Backutensilien im Sortiment. Finde ich natürlich mal wieder toll. Mein Gewissen verständlicherweise nicht so, aber das machen wir unter uns aus ;)
Ein Gerät, das ich schon seit einer Weile haben wollte, und bei dem ich jetzt endlich zugeschlagen habe ist der Cake-Pop-Maker (den von Tchibo gibt es seit einer weile ja nicht mehr zu kaufen, über den hier habe ich nur Gutes gehört: Inventum PC12 Popcakemaker * ) , denn die Idee von kleinen runden Kuchen am Stiel finde ich einfach super!
Die klassische/ursprüngliche Variante davon mit “zermatschtem” Teig etc ist allerdings von der Konsistenz nicht ganz meins. Glaube ich zumindest (werds demnächst trotzdem mal probieren ;) ). So kommt mir dieses Gerät natürlich gerade recht, denn damit bekomme ich fluffige tolle Kugeln, aber Moment. Ich greife ja vor :)

So sieht der Cake-Pop-Maker verpackt aus:


Wenn man nun auspackt finden sich darin: 1 Cake-Pop-Maker, 1 Haltevorrichtung zum Auskühlen, 24 wiederverwendbare Stiele und einen Begleitheftchen.


Vo der ersten Benutzung, soll man den Maker feucht auswischen, 10min lang heizen und danach abkühlen lassen und anschliessend noch einmal auswischen. Während diesem ersten Mal Heizen gab es auch eine recht starke Geruchsentwicklung, aber gut, das ist bei einem neuen Waffeleisen nicht anders…

Zum Testen habe ich das Basisrezept aus dem Begleitheftchen genommen: ein ziemlich einfacher Rührteig ohne irgendwelche Extras.

Zutaten für 48 Stück:
150g Butter
150g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
2 Eier
1 Prise Salz
300g Mehl
2 TL Backpulver
250ml Milch

Butter, Zucker und Eier schaumig rühren.
Alles andere unterrühren.

Nachdem der Teig fertig war, konnte es endlich losgehen. Stecker rein und schon heizt das Gerät auf. Einen Ein-/Aus-Schalter gibt es nicht. Lediglich eine Leuchte mit Rot und Grün damit man weiß wann die benötigte Temperatur erreicht wurde. Auch das kennt man von den gängigen Waffeleisen.
Nachdem das Gerät bereit war habe ich die Flächen ganz leicht mit flüssiger Margarine bestrichen. Theoretisch ist das dank der Antihaftbeschichtung nicht nötig, praktisch ahbe ich aber bei anderen Geräten auch andere Erfahrngen gemacht und wollte nichts riskieren ;)

Jetzt kommt der Teig rein. Man füllt die Halbkugel fast ganz aus und macht den Maker dann zu.

Je nach Teig muss man jetzt 5 bis 8min warten. Bei dem Rezept waren 4min und 30sekunden angegeben und es hat tatsächlich gestimmt. Zum Nachschauen sollte man frühestens 1min vor Ablauf der Zeit aufmachen da die Kugeln sonst reissen könnten.

Nach dem Rausnehmen können die Kugeln entweder so abkühlen und später verziert werden (so wie ich es gemacht habe oder man kann den Stiel auch direkt reinstecken. Vor dem Überziehen mit Glasur oder Schokolade sollte man aber in jedem Fall ca 10min warten.
Im Übrigen hat das Rezept für ca 48! Kugeln gereicht. Das ist echt jede Menge :)



So sahen dann die fertigen Cake-Pops aus:

Unser Besuch fand sie sehr lecker…

FAZIT:
Ich bin begeistert! Die Handhabung ist einfach und das Ergebnis toll: innen fluffige und aussen leicht knusprige Teigkugeln, die man entweder so essen oder noch weiter verzieren kann. Auch finde ich gut, dass die Stiele wiederverwendabr sind. Klar, zum Verschenken ist das nichts, aber für den Gebrauch zuhause super. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich öfter mal Kugelnn backe, die dann “pur” gegessen werden. Einfach mit variierenden Teigen..oder deftige Cake-Pops..oder…oder…oder…Ihr seht, ich finds toll ;)
Auch die Hitzeentwicklung hält sich in Grenzen und ist mit der eines Waffeleisens vergleichbar.
Einen klitzekleinen Kritikpunkt vielleicht noch: Die Haltevorrichtung könnte entweder größer sein, also für mehr Cake-Pops oder man hätte zwei davon gebraucht. Da die Cake-Pops so schnell fertig sind, sind neue bereit zum Rausnehmen während die “alten” noch nicht richtig ausgekühlt sind. Und wenn man noch warme Kugeln auf den Teller legt statt in die Haltevorrichtung, verformen sie sich leicht. Aber da kann man sich vielleicht auch selbst irgendwie Abhilfe schaffen.
Alles in allem finde ich den Cake-Pop-Maker sehr empfehlenswert.

So, Ihr Lieben, ich hoffe der Testbericht hilft Euch. :)

Liebe Grüße,
Eure Irina

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13 Gedanken zu “Tchibo – Cake-Pop-Maker im Test

  1. Hallo Irina,
    deine Testberichte sind wirklich toll! Danke dafür.
    Als ich gerade deine Kritik zur Größe der Haltevorrichtung gelesen habe, ist mir als erstes “leerer Eierkarton” durch den Kopf geschossen. Vielleicht wäre das ja was?
    Liebe Grüße,
    Ramona

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  4. Liebe Irina!
    Vielen Dank für deine tolle Beschreibung, und auch für die deftige Cake Pop-Rezepte, das klingt alles echt lecker!
    Eine Bitte: Könntest du vielleicht das Rezept aus dem Tchibo-Heftchen auch hier posten? Ich habe den Cake Pop-Maker auch, aber leider direkt das Rezept-Heft verloren :-(
    Danke schön!

    • Liebe Sarah,

      Sehr gern. Ich freue mich immer, wenn die Rezepte (und Tests) bei Euch gut ankommen. :)
      Gerade habe ich das Basisrezept aus dem Heftchen oben im Artikel ergänzt. Einfach, aber lecker.

      Schönen Start in die Woche,
      Irina

  5. Pingback: Quark-Rosinen-Kugeln | lecker macht laune

  6. Hallo,
    erst einmal.. superBlog angenehm zu lesen und gleich inspiriert zu werden.
    Mit den zermatschten Cake Pops.. ich war völlig deiner Ansicht, bis ich es probiert hatte. Ich hatte Zitronenkuchen gebacken und hätte mich danach reinsetzen können. Die Kombination aus Frische, Säure, Cremigkeit und Schokolade.. nur genial!
    Link zu meiner Facebook Seite
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  9. Nun gibt es ihn wieder – den Cakepopmaker! Ich dachte “toll, das wäre was für den Kindergeburtstag meiner Enkel, den kaufe ich”. Soeben habe ich ihn ausprobiert ……….. seit einer halben Stunde pappt der Teig in dem Gerät und ist noch genauso flüssig wie vorher, ich habe das Gefühl dass nicht genug Hitze erzeugt wird. Schade – die Enkel haben sich so gefreut morgen Cakepops zu bekommen, nun werde ich das Gerät zurückschicken.

    • Liebe Gudrun,

      oh nein, das ist wirklich ärgerlich. Ich fürchte da hast du ein kaputtes Gerät erwischt. Solche Probleme hatte ich wirklich noch nie mit dem Gerät.

      Herzliche Grüße,
      Irina

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