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Beim Suchen nach einem bestimmten Rezept bin ich vorgestern auf diesen Blog gestoßen: BENTO LUNCH BLOG und war total fasziniert.
Da ich es selbst auch noch nicht kannte, möchte ich hier auch kurz erläutern was oBento ist.
Ersteinmal ein Ausschnitt aus dem dazugehörigen Wikipedia Artikel:
In Japan gibt es Bentō schon seit dem 5. Jahrhundert. Die ersten Bentōboxen waren Bambusröhren, die auch antiseptisch gewirkt haben sollen. Schon bald nutzte man kleine, recht einfache Holzdosen, die man teilweise sogar nach der Mahlzeit fortwarf, um sein Essen bei der Jagd, der Feldarbeit oder der Schlacht gegen den Feind leicht verfügbar zu haben. Seit dem 15. Jahrhundert sind Bentōs immer beliebter geworden. Je nach Zweck der Reise entwickelten sich unterschiedliche Formen der Wegzehrung: Die inzwischen lackierten und häufig in kleine Fächer unterteilten Holzboxen wurden im Theater ebenso wie bei einer Teezeremonie oder einer Beerdigung gereicht. Erfunden wurde der Begriff Bentō angeblich von Oda Nobunaga (1584 bis 1632), der damit die Mahlzeiten benannt haben soll, die an Soldaten verteilt wurden.[1][2]
Man sieht also, dass es kein neuer Trend ist, sondern tatsächlich schon eine lange Geschichte hinter sich hat. In Europa wurde die Bento Box allerdings erst seit ein Paar Jahren so populär. Zumindest habe ich das jetzt so aufgefasst 😉
Heutzutage geht es wohl darum (wenn man in deutschen Bento Blogs stöbert), dass man die Bento Box in ihrer ursprünglichen Funktion als „Pausenbrotdose“ nutzt, aber sehr viel kreativer und vielfältiger befüllt.
Der Inhalt dieser relativ kleinen Dosen (durchschnittlich ca 580ml Volumen) soll möglichst viele Farben, Formen und Konsistenzen haben. Und sie sollen relativ stark vollgestopft sein, so dass man eben auch satt wird und dass beim Transport nichts verrutscht. Damit sich die verschiedenen Speisen in der Brotdose nicht vermischen verwendet man entweder diverse Silikonförmchen oder die Dosen haben Trennstege.
Was es da so alles gibt, könnt Ihr unter anderem hier sehen: Bentoshop
Gebt einfach mal bei google bento, Bento Box oder Bento Rezepte ein. Dann könnt Ihr Euch ganz viele Beispiele ansehen.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: faszinierend. 😉
Für die Bento Fans ist das eigentlich schon eine Art Kunst.
Für mich persönlich ist es zwar zu aufwändig (mit einer 14 Monate alten Tochter hab ich dafür einfach keine zeit) und zu einem großen Teil zu kitschig 😉 , aber faszinierend ist es dennoch.
Eins habe ich für mich mitgenommen: wenn ich ab dem 1.2. nach meiner Elternzeit wieder das Arbeiten anfange, werde ich eine unterteilbare Lock & Lock Dose nutzen um eine nicht zu große und abwechslungsreiche Mahlzeit mit auf die Arbeit zu nehmen.
Ach, noch etwas. Diese Bento Boxen sind wohl so klein damit man auch nicht zu viel isst. Man geht davon aus, dass 1ml Volumen 1 kcal entspricht. Das heißt eine Mahlzeit in einer 580ml Box hat auch 580 Kalorien. Natürlich funtioniert das auch nur wenn man entsprechend vielfältig befüllt und eben unter anderem auch Gemüse und Obst drin hat.
Schaut Euch um, vielleicht ist es ja was für den ein oder anderen. 😉
Bis bald,
Irina


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