Schoko-Minz-Cakes

Testbacken für die Cupcake Heaven

Das Rezept wurde von Anja Kohlgraf für den Wettbewerb eingereicht und dann von insgesamt 7 Juroren gebacken. Und da ich eine davon bin, möchte ich Euch das  Rezept auch zeigen 🙂

Hier erstmal das Originalrezept:

Rezept für 12 Schoko-Minz-Cakes:Für den Teig:
3 Eiweiß Gr. M, 1 Prise Salz, 180 g Zucker, 3 Eigelb Gr. M, 180 g weiche Butter oder Margarine, 180 g Weizenmehl, 20 g Kakaopulver, 1 Msp. Natron, 1/2 gestr. TL Backpulver, 120 ml Milch, 50 g Zartbitter-Raspelschokolade

Für das Topping:
80 g gesiebter Puderzucker, 2 Pck. Sahnesteif, 375 g Creme double, 100 g Joghurt (3,5 % Fett), grüne Speisefarbe, einige Tropfen Minzöl (ich habe 5 genommen – je nach Geschmack halt mehr oder weniger)

Zum Garnieren:
12 After Eight Sticks
Eine Muffinform für 12 Muffins mit Papierförmchen auslegen oder fetten und mehlen. Den Backofen auf 160° (Umluft 140°) vorheizen.

Für den Teig Eiweiß mit Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Rührbesen auf höchster Stufe steif schlagen. Eischnee 3 Minuten weiterschlagen, dabei nach und nach den Zucker dazugeben.

In einer anderen Schüssel Eigelb mit Butter oder Margarine schaumig rühren. Mehl mit Kakao, Natron und Backpulver mischen. Mehlgemisch und Milch unter die Buttermasse rühren. Zuletzt Eischnee und Raspelschokolade in 2 Portionen kurz auf niedrigster Stufe unterrühren.

Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen. Die Muffinform auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Cakes etwa 30 Minuten backen.
Die Muffinform auf einen Kuchenrost stellen. Cupcakes nach 5 Minuten aus der Form lösen (die sacken noch etwas in sich zusammen) und auf dem Kuchenrost erkalten lassen.
Für das Topping Puderzucker mit Sahnesteif mischen. Creme double kurz aufschlagen. Puderzuckergemisch einrieseln lassen, dabei weiterschlagen. Joghurt unterrühren. Die Creme nach Belieben leicht grün einfärben und mit etwas Minzöl abschmecken.

Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Die Creme als Tupfen auf die Cupcakes spritzen. Die Schokoladensticks 1 – 2 mal durchbrechen und die Cupcakes damit garnieren.

Viel Spass beim Nachbacken!

Und hier meine Bewertung:
Leider wusste ich schon beim Durchlesen, dass mir das Gesamtergebnis nicht schmecken würde, da ich keine Minze mag. Die Minze bei „Schoko-Minz-Cakes“ wegzulassen machte aber natürlich keinen Sinn. Also ging es ran ans Backen. Ach nein, erst mussten noch ein Paar Zutaten beschafft werden. Da ich das Rezept erst nachträglich gebacken habe, wusste ich aus den Diskussionen der anderen, dass man das Minzöl in der Apotheke bekommt. Ich bekam es sogar „einfach“ beim Real in der Abteilung wo es Heiltees und so etwas gibt.

So, dann ging es erstmal an den Teig. Das Eiweiß aufschlagen extra hatte sich voll gelohnt, denn der am Ende entstandene Teig war sehr fluffig. Bei der Menge bin ich mit den Angaben nicht so ganz ausgekommen. Ich wollte nämlich eigentlich nur 2/3 des Rezeptes machen (und 8 Cakes backen), habe aber mit diesen 2/3 Teig dennoch 13 Förmchen rausbekommen. Und obwohl sie nur halb bis 2/3 voll waren, sind sie im Ofen dennoch übergelaufen.

Nach dem Abkühlen wollte ich die Cupcakes aus den Formen lösen. Tja, das war wohl nichts. 😉 Da ich (im Gegensatz zu dem was im Rezept stand) weder eingefettet noch Papierförmchen rein habe (geht bei den Blümenförmchen nicht), was sonst eigentlich auch geklappt hatte, ging es jetzt nicht, da die Cakes so fluffig waren, dass sie beim Rauslösen kaputt gingen. Schade, aber jetzt musste ich sie in ihren Silikonformen lassen.

Natürlich habe ich auch gleich einen fertigen Cake ohne Schokolade probiert. Mmmmm, sehr schokoladig, fluffig und lecker.

Jetzt das Topping: es ließ sich leicht zubereiten und auftragen und es schmeckte vor Zugabe des Minzöls auch gut 😉 Nachdem das Minzöl drin war, war es für meinen Mann und mich ungenießbar.
Allerdings fanden meine Nachbarn, die Minze mögen, die Cupcakes sehr lecker. Und meine 1 1/2 jährige Tochter fand sie auch sehr lecker. Inklusive Topping. Die Abneigung gegen Minze ist also schon mal nicht erblich 😉

(1 ist die schlechteste und 7 die beste Note)
Handhabung/Herstellung: 7
Geschmack: 6
Aussehen: 6

Liebe Grüße,
Eure Irina

Du magst das Rezept? Dann teile es doch mit Deinen Freunden. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert