Rhabarber-Quark-Kuchen {frisch aus dem ofen}

Rhabarber-Quark-Kuchen
Schönen guten Morgen! Heute habe ich einen Familienklassiker für Euch: Rhabarber-Quark-Kuchen. Diesen Kuchen habe ich nämlich schon vor vielen vielen Jahren bei der Schwiegeroma kennen und direkt lieben gelernt. Sie und die Schwiegereltern leben nämlich in einem Haus und haben auch einen Nutzgarten in dem unter anderem ganz schön viel Rhabarber wächst. Und der will natürlich auch verarbeitet werden. 😉 Die Kombination von dem säuerlichen Rhaberber, Quark, und dem eher süßen Teig ist super lecker und ich habe mir schon vor Jahren das Rezept geben lassen, so dass auch ich (sowie meine Mama, die den Rhabarber-Quark-Kuchen auch liebt) ihn nun schon sehr oft auf den Tisch gebracht habe.
Rhabarber-Quark-Kuchen
Viel geändert habe ich nicht. Außer die Art des Zuckers im Teig (er wird dadurch ein klein wenig karamelliger, aber auch dunkler) habe ich nichts verändert. Glaube ich zumindest, denn meine Notizen von damals habe ich nicht mehr. Ah, Moment! Doch, ich schäle den Rhabarber nicht mehr, denn seit ein paar Jahren weiß ich, dass es vor allem bei eher dünnen Stangen nicht nötig ist. 🙂
Rhabarber-Quark-Kuchen

Zutaten:
für einen Rhabarber-Quark-Kuchen mit 26cm Durchmesser

600g Rhabarber (wenn möglich gerne eher dünnere Stangen)
etwas Arrak zum Beträufeln

Teig:
125g Butter, kalt oder auf Zimmertemperatur
1 Ei, Größe M
125g Dinkelmehl, Type 63
125g Mascobado*
1 TL Weinstein-Backpulver*
Mini-Prise Salz

Guss:
250g Quark, 20%ig
2 Eier, Größe M
Saft einer halben Zitrone
30g Stärkemehl
125g Zucker
Rhabarber-Quark-Kuchen

Rhabarber-Quark-Kuchen – Zubereitung:

1. Zuerst alle Zutaten für den Teig gut miteinander vermischen (ich mache das 10 Sekunden lang auf Stufe 5 im Thermomix). Das Ergebnis ist ein eher weicher Teig, der dann mit Hilfe eines nassen Löffels in der Backform verteilt werden kann.

2. Jetzt Rhabarber in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden und mit in die Form geben. Danach mit etwas Arrak beträufeln.

3. Danach geht es an den Guss: einfach alle Zutaten gut verrühren (im Thermomix sind es wieder etwa 10 Sekunden auf Stufe 5) und über den Rhabarber geben. Anschließend den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen ca. 50min lang backen. Falls der Kuchen oben zu braun wird, einfach mit Folie abdecken. Wenn der Kuchen fertig ist, rausnehmen, abkühlen lassen und aus der Form befreien.

Übrigens: wenn gerade keine Rhabarbersaison ist, könnt Ihr statt Rhabarber auch super Schattenmorellen aus dem Glas nehmen. Ist ebenfalls total lecker.

Guten Appetit!
Eure Irina

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