„Easy Asia“ – Rezension

130914_easy_asia_buch_01Und schon ist sie vorbei, die Asia Woche 🙂 Ich hatte wirklich Spaß und konnte meinen neuen Wok gebührend einweihen. Oder was meint Ihr?
Die Rezepte dazu, und das hatte ich ja schon ein Paar (hust) Mal erwähnt, stammten aus Bill Grangers Easy Asia* (Collection Rolf Heyne). Bill Granger selbst schreibt ja schon seit ca 13 Jahren Bücher und hatte wohl auch schon eine eigene Fernsehsendung in Australien. Wie ich das bei Facebook rausgelesen haben spalten sich da durchaus die Gemüter. Ich selbst habe diese Sendungen noch nie gesehen und kann sie deshalb nicht beurteilen. Was ich Euch aber vorstellen kann, ist das was ich vor mir habe: sein Buch.
Ein Bill Granger Buch habe ich Euch ja schon vor einer Weile vorgestellt: Basics. Das hatte mich zwar nicht optisch, dafür aber inhaltlich sehr überzeugt.
Ihr werdet sehen, mit diesem Buch ist es ähnlich.

Easy Asia beschäftigt sich, nach dem Titel nicht gerade überraschend, mit der asiatischen Küche. Dabei versucht Bill nicht nur ausgefallene Zutaten zu verwenden, die man außerhalb Asiens nicht bekommt. Nein, er begnügt sich mit recht wenigen authentischen Zutaten/Gewürzen, die man in einem gut sortierten Aisa-Laden ohne Probleme finden kann.

Design/Bildgestaltung
Ich habe es schon erwähnt: optisch überzeugt es mich nicht so ganz. Fangen wir mit dem Titel an: Mir ist es etwas zu viel, zu bunt und zu kitschig. Es mag sein, dass es zum Thema nicht direkt unpassend ist, meins ist es aber nicht. Auch die Bildaufteilung finde ich persönlich suboptimal. Ehrlich gesagt habe ich den Umschlag direkt abgenommen. Viel schöner ist der „echte“ Einband meiner Meinung nach zwar nicht, aber immerhin schlichter: Er ist rosa mit dem Buchtitel in weißer Schrift.
Bei den Bildern im Innenteil ist es ähnlich wie auf dem Titel. Sie sind mir einfach nen Ticken zu kitschig. Fotografisch völlig in Ordnung und ganz nett, aber einfach nicht ganz meins. Das Essen ist aber immer appetitlich und das Drumherum hacke ich einfach unter „Geschmackssache“ ab 😉
Zwischendrin gibt es immer mal Stimmungsbilder, auf denen Bill manchmal auch selbst zu sehen ist. Diese Bilder finde ich gut, da sie das Buch sympathisch machen.
Die Rezepttexte sind schlicht gestaltet. Das finde ich gar nicht schlecht. Es müssen nicht 5 verschiedene Schriftarten sein. 😉 Was ich aber nicht mag (und das habe ich auch bei anderen schon öfter bemängelt), sind geringe Abstände zu den Kanten. Hier ist es immer der Abstand nach oben und zur Außenkante. Mir ist das einfach zu eng und vor allem bei kürzeren Texten hat man den Eindruck, dass der Text in der oberen Außenecke „klebt“. Ein bisschen Luft würde hier gut tun.
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Aufbau
Nach einer kurzen Einleitung folgt eine Doppelseite mit Bills „Asiatischer Speisekammer“ in der er die, für das Buch benötigten, „besonderen“ Zutaten erläutert. Bei manchen, wie dem Chinesischen Fünf-Gewürze-Pulver erwähnt er die Zutaten, so dass man sie sich auch selbst zusammenstellen könnte. Bei anderen wie Nuoc Cham gibt es sogar eine kurze Anleitung dafür.
Dann kommen auch schon die Kapitel. Sie sind sinnvoll unterteilt und je mit einer kurzen Einleitung versehen. Zu jedem Rezept gibt es mindestens ein Bild.
Am Schluss gibt es noch ein Register nach Rezeptnamen und Hauptbegriffen wie Salate, Suppen, Rindfleisch, Kürbis, Fisch, Desserts etc.
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Alltagstauglichkeit
Sehr viele Rezepte sind wunderbar für den Alltag geeignet. Die asiatische Küche ist recht schnell und so findet man einige Gerichte, die in nur einer halben Stunde fertig sind. Perfekt nach Feierabend.

Geschmack
Ganze 5 Rezepte habe ich aus diesem Buch bereits ausprobiert und alle waren erstens köstlich und zweitens neu für mich. Neu im Sinne von „So habe ich das noch nicht gegessen“.
Miso Auberginen (KLICK zum Rezept)
Guten Appetit!
Grüner Spargel mit Knoblauch aus dem Wok (KLICK zum Rezept)
Guten...
Entenbrust mit Zwetschgensauce aus dem Wok (KLICK zum Rezept)
Guten ...
Pfannengerührtes Schweinefleisch mit Gemüse und Erdnüssen (KLICK zum Rezept)
Guten...
Bananenteigkuchen mit Kokosnussmilch (KLICK zum Rezept)
...Appetit!

Umsetzung
Ich fand es leicht die Rezepte umzusetzen. Hier ersteinmal der Aufbau:
Rezepttitel, ein/zwei Sätze Einletung, Zutaten, Zubereitungstext, Anzahl der Personen, für die es reichen sollte. Praktisch finde ich, dass gleich bei den Zutaten angegeben ist, wie sie aufbereitet sein sollen. Ob gestiftet, in Scheiben geschnitten etc. Und ich empfehle bei den asiatischen Gerichten auch auf jedem Fall, sich alles vorher aufzubereiten und hinzustellen bevor man anfängt. So hat man alles griffbereit wenn es dann schnell gehen muss.
Der Text selbst ist nachvollziehbar vormuliert, aber oftmals nicht unterteilt. Normalerweise störe ich mich daran. Hier aber nicht, da die Texte (dank der Zuatenliste inklusive Aufbereitungsangaben) recht kurz ausfallen.
Zwei Fehler sind mir aufgefallen, bei denen ich hoffe, dass sie in der nöchsten Auflage korrigiert sind: einmal heißt es Hühnerbrust im Titel und es ist Entenbrust gemeint. Und das andere Mal ist von einer Kokosnusskaramellsauce die Rede obwohl im Rezept einfach nur Kokosmilch über den Kuchen gegossen wird.
Finde ich jetzt nicht so schlimm, kann immer passieren. Hinweisen möchte ich darauf natürlich trotzdem.
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Preis-/Leistungsverhältnis
Die unverbindliche Preisempfehlung von 29,90 halte ich für angebracht.
Aktuell gibt es Easy Asia* sogar für die Hälfte: ein absolutes Schnäppchen und jeden Cent mehr als wert!
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Fazit
Auch wenn ich von der Optik (die eh Geschmackssache ist) nicht begeistert bin, hat mich der Inhalt zu 100% überzeugt. Und genau deshalb kann ich das Buch jedem empfehlen! 🙂

Liebe Grüße,
Eure Irina

Bei meinen Rezensionen erfahrt Ihr meine wirkliche Meinung. Unabhängig davon ob es sich dabei um ein Buch handelt, das ich selbst gekauft habe oder eines, das mir (we dieses) zur Rezension zur Verfügung gestellt worden ist. Wenn mir etwas gefällt, schreibe ich es. Wenn nicht, schreibe ich es ebenfalls.

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2 Kommentare zu „„Easy Asia“ – Rezension“

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