Rhabarber-Tiramisu

Rhabarber-Tiramisu
Dass ich Tiramisu liebe habe ich ja nun wirklich öfter erzählt. Nicht umsonst gibt es hier auf dem Blog etliche Tiramisuvariationen (klick zu noch mehr Tiramisu-Rezepten). Am Ostermontag hatte ich mir daher für uns und unseren kleinen Besuch nun eine weitere Variante ausgedacht: Rhabarber-Tiramisu. Rhabarber finde ich nämlich super lecker und die Säure darin sollte ganz wunderbar zu der süßen Tiramisucreme, dachte ich mir. Und da ich an dem Tag erstens keine Lust hatte Löffelbiskuits zu backen und zweitens noch Cantuccini im Schrank übrig hatte, stand auch schnell der Entschluss fest, für dieses Rhabarber-Tiramisu die Cantuccini, zu verwenden. Ihr seht, der Plan stand schnell, wurde umgesetzt und da Ihr nun hier das Rezept bekommt, hat es uns auch super geschmeckt. Diese Variante wird es bei uns nun zur Rhabarber-Saison sicher immer wieder geben. 😀
Rhabarber-Tiramisu

Zutaten:
für Rhabarber-Tiramisu in einer etwa 22 x 22 cm großen Schale

Rhabarbermasse:
ca. 700g Rhabarber
75g Mascobado*
75ml Marsala*

Creme:
3 frische Eigelbe
120g Puderzucker
500g Mascarpone
250g Quark, 20%ig

zum Begießen:
100ml Kaffee, kalt
30ml Marsala
30ml Wasser

Ansonsten:
250g Cantuccini (gekauft oder selbstgemacht)
Rhabarber-Tiramisu

Rhabarber-Tiramisu – Zubereitung:

1. Zuerst den Rhabarber waschen und (inklusive Schale) in etwa 10 bis 15mm dicke Stücke schneiden. Die Stücke dann mit Mascobado und Marsala vermischen und etwa 30 Minuten lang im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze backen. Ab und an umrühren. Danach rausstellen und erkalten lassen.

2. Für die Creme Eigelbe und Puderzucker so lange aufschlagen, bis eine fast weiße Masse entsteht. Wenn es soweit ist, erst Mascrapone löffelweise (so wird sie besser verteilt) dazugeben und unterschlagen und dann noch den Quark.

3. Kaffee, Marsala und Wasser vermischen und ebenfalls bereitstellen. Hier kann man natürlich auch anders mischen, aber ich persönlich mag den Kaffee- und auch den Alkoholgeschmack nicht zu stark, daher das zusätzliche Wasser.

4. Nun nur noch die Cantuccini dritteln oder vierteln und das Schichten kann beginnen. Hier ist es ganz Euch überlassen ob Ihr noch, so wie ich, eine größere Schale für alle machen wollt oder direkt einzelne Portionen im Glas. Letzteres mache ich auch oft gern und hatte mich nur dieses Mal ausnahmsweise dagegen entschieden. 😉 Das Schichten ist aber immer gleich: Ganz unten eine Schicht Cantuccini, die dann mit Kaffeemischung beträufelt wird. Oben drauf dann etwas Rhabarbermasse und darauf dann die Creme. Und schon geht das Spiel wieder von vorne los. Ich würde mir immer ein wenig Rhabarbermasse sowie ein paar kleinere Stückchen Cantuccini für die Deko oben drauf aufbewahren und die letzte Cremeschicht als Tupfen mit dem Spritzbeutel aufspritzen. So sieht das ganze noch ein wenig hübscher aus. Ist aber kein Muss, man kann natürlich auch einfach glatt streichen.

5. Das fertige Rhabarber-Tiramisu nun noch mindestens zwei Stunden ziehen lassen und fertig. Wer sich aber nicht gedulden kann, findet es bestimmt auch sofort lecker. 😉

Und wenn Ihr Lust auf noch mehr Rhabarber-Rezepte habt, schaut Euch doch hier in meiner Rezeptsammlung um: klick. 🙂

Guten Appetit!
Eure Irina

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