
Heute habe ich ein schnelles kurzes Rezept für eine leckere Wirsing-Pilz-Pfanne mit Nudeln für Euch. Da ich nämlich bereits seit 5 Uhr früh (jaaaaa, es ist Samstag und ich hasse meine innere Uhr manchmal sehr) wach bin und etwas Ordnung auf meiner Festplatte bzw. in meinem Rezeptordner mache, habe ich entdeckt, dass dieses Rezept seit Februar 2019 darauf wartet, auf den Blog zu kommen.
Warum es die ganze Zeit nicht online ging? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht mehr, vermute aber, dass ich mit der Optik nicht ganz zufrieden war, andere Rezepte fotografierte, deren Fotos mir dann besser gefielen, und dieses dann immer weiter „nach hinten“ rutschte. Tja, heute sehe ich es etwas anders. Das Bild mag ich eigentlich schon und, dass das Essen an sich eben nicht super fotogen ist, ist halt so. So sieht es nun mal aus und das darf es meiner Meinung nach auch. Ich versuche immer, das Essen toll aussehen zu lassen, aber es muss auch authentisch sein, denn ich möchte, dass jeder der ein Rezept nachkocht, auf seinem Teller möglichst auch das wiederfindet, was sie oder er hier auf dem Blogfoto gesehen hatte. 😉
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Nachdem Ihr gestern auf Instagram (in den Stories) abgestimmt habt und die Pfannkuchen recht knapp verloren haben (keine Sorge, das Rezept kommt eben zu einem späteren Zeitpunkt 😉 ), habe ich heute Mini-Frittatas für Euch. 🙂 Frittata ist im Prinzip ein Omelett, nur, dass diese hier im Miniformat ankommen und im Ofen zubereitet werden. Und weil sie so handlich sind, eignen sie sich super für die Brotzeitdose, finde ich. Davon abgesehen kann man das Rezept natürlich auch beliebig variieren. Und das betrifft nicht nur das Gemüse. Wenn es nicht vegetarisch sein muss, wären Speckwürfel eine leckere Ergänzung der Mini-Frittatas und auch ein klein wenig geriebener Käse würde sicher nicht schaden. Ideen gäbe es genug. 😉 Denn Ihr wisst ja, Rezepte sind für mich keine in Stein gemeißelten Anweisungen… 😉 

Ganz ehrlich: während ich hier gerade sitze und diesen Beitrag schreibe, regnet es wie aus Eimern. Von Grillstimmung keine Spur. Puh. Aber keine Sorge, als wir kürzlich gegrillt haben, war das Wetter ganz wunderbar und die Laune ebenfalls. Wie passend also, dass ich zu diesem Anlass direkt das neue Thema der
Flanksteaks haben wir vor etwas über zwei Jahren für uns entdeckt und seitdem sind beim monatlichen Einkauf im Hofladen des Vertrauens immer ein bis zwei Exemplare für uns reserviert. Als eine Art Dauerabo sozusagen. Je nach Jahreszeit kommt das dann lecker mariniert entweder auf den Grill oder in die Pfanne. Dazu gibts verschiedene Beilagen. Dieses Mal wollte ich aber mal was anderes damit machen. Ein ganz klein wenig raffinierter als „einfach“ nur braten (auch wenn die simplen Rezepte oft mit am besten sind). Nach etwas Recherche entschied ich mich dazu, es aufzuschneiden und zu füllen. Das Fazit? So ein gefülltes Flanksteak darf es jetzt öfter mal geben.
Zugegeben, wirklich hübsch sieht der heutige Nudel-Pilz-Auflauf nicht aus, aber eins kann ich Euch sagen: er ist einfach zu machen und ein ganz wunderbares Feierabend-Soulfood. 🙂 Generell finde ich, dass man ganz wunderbar spontan sein kann, wenn man schaut, dass man grundlegende Zutaten daheim hat. Grundlegend sind für mich ein paar „Standard“-Gemüsesorten (unter anderem Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch), dazu wechselnd Pilze, Rosenkohl etc (was eben Saison hat), Nudeln, Eier, Mehl und natürlich auch Milchprodukte wie Butter, Crème fraîche oder allerlei Käse. Dann schau ich einfach in den Kühlschrank und entscheide spontan, was es gibt. So wie den Nudel-Pilz-Auflauf. 🙂