Ich liebe Kochbücher und -zeitschriften. Denn so gern ich auch im Internet gezielt recherchiere oder in Blogs stöbere, mindestens genauso gern nehme ich ein schönes Kochbuch oder eine tolle Kochzeitschrift in die Hand und blättere darin. Immer dann, wenn ich etwas sehe, das mir gefällt, kommt direkt ein bunter Haftsreifen hin und irgendwann wird es nachgekocht oder gebacken. Gut, ich gebe zu, es sind so viele kleine Klebezettel in den Büchern in meinem großen Regal, dass ich keine Ahnung habe, wann ich das alles nachkochen soll. Aber hier und da gibt es Rezepte, die ich (meist etwas verändert) direkt nachmachen will und das für gefüllte Kartoffelhörnchen aus dem Buch Heimwehküche* war so eines. Das Ergebnis? Lecker fluffiges Gebäck, das bei uns auf alle Fälle Anklang gefunden hat. 🙂 Weiterlesen
Kochbananen mit Avocado-Dip
Habt Ihr schon einmal Kochbananen probiert? Wir haben sie kürzlich mal spontan beim Einkaufen mitgenommen (der örtliche Supermarkt bietet sie tatsächlich hin und wieder an) und wollten unbedingt mal testen, wie sie so schmecken. Dass die Kochbanane anders ist als die normale Banane war mir natürlich klar, aber wie ich sie nun genau zubereiten muss bzw. kann und wann sie reif ist… tja, da musste mal wieder wie so oft das Internet herhalten. 😉
Herausgestellt hat sich dabei, dass sie mit steigender Reife (bis zum schwarz werden der Schale) immer süßer wird so dass sie dann sogar für Dessertrezepte verwendbar wird. Solange die Schale aber nicht schwarz ist, wird die Kochbanane wie ein Gemüse behandelt und muss vor dem Verzehr auf irgendeine Art und Weise gegart werden.
Wie Ihr seht, haben wir die Bananen einfach in Scheibchen geschnitten und in etwas Kokosöl ausgebraten. Dazu noch ein schöner Avocado-Dip und fertig war ein leckerer Snack. Jup, Snack, mehr ist es bei der Menge nämlich nicht. 😉 Weiterlesen
Karamellaufstrich {grundrezept}
Dass ich kein großer Schokofan bin, habe ich schon ein paar mal geschrieben, glaube ich. In Karamell könnte ich mich aber reinlegen. Ernsthaft. Das ist so wahnsinnig lecker, da kann ich nicht widerstehen. 🙂 Deshalb gibt es heute einen ganz leckeren Karamellaufstrich für Euch. Verfeinert mit ein paar Salzflocken, schmeckt er nicht nur mir ganz hervorragend, sondern auch meiner Familie. Da heißt es: vielleicht doch etwas mehr zubereiten. Nicht, dass man nichts abbekommt. 😉 Weiterlesen
Joghurtbrötchen {frisch aus dem ofen}

Heute gibt es ein Rezept, das nur entstanden ist, weil ich ein Joghurtglas im Kühlschrank hatte, das schon einen Monat verfallen war. Kennt Ihr das, Ihr kauft eine Zutat/ein Lebensmittel und verbraucht es irgendwie nicht? Tja, auch wenn ich versuche, möglichst wenig wegschmeißen zu müssen, verstecken sich doch ab und an irgendwelche Dinge im Kühlschrank, die dann doch verfallen. Wenn da nun aber ein Midesthaltbarkeitsdatum (und kein VERFALLSdatum) drauf steht, verlasse ich mich einfach auf meine Augen und meinen Geruchs-/Geschmackssinn. Das war nicht immer so, früher hätte ich alles, was auch nur einen Tag drüber ist, direkt entsorgt, aber dank meinem Mann habe ich mich zum Glück umgewöhnt. Bei besagtem Joghurt war also alles in Ordnung und so habe ich gesucht, was ich damit machen könnte. Der Wunsch waren Brötchen, also habe ich Google befragt und mir aus den verschiedenen Rezepten etwas gebastelt. Das Ergebnis waren leckere, leicht säuerliche, Joghurtbrötchen. Meiner Tochter haben sie so gut geschmeckt, dass sie, kaum, dass die Joghurtbrötchen ausreichend abgekühlt waren, dirent drei Stück gegessen hat. 🙂 Weiterlesen
Ofenrösti {frisch aus dem ofen}

Guten Morgen! Na, wisst Ihr schon, was es bei Euch heute zum Abendessen gibt? Ich hätte da ja einen Vorschlag: Ofenrösti! Die Idee, das ganze einfach mal in den Ofen zu schieben statt in der Pfanne auszubacken, habe ich auf dem Instagram Account von Jamie Oliver entdeckt. Probiert es einfach mal aus, man kann so vielleicht keine 20 Röstis am Stück ausbacken, aber für ein kleines Abendessen (oder Mittagessen…. oder Frühstück…. oder was auch immer 😉 ) ist die Methode super geeignet finde ich.
Ich habe gleichzeitig zwei gemacht. Einen Ofenrösti in einer Pfanne* und einen in einem Glasbehälter, der in den Ofen darf und einen Deckel hat. So hatte ich direkt ein Mittagessen für die Arbeit am nächsten Tag. Sehr praktisch. 🙂 Weiterlesen
Zitronen-Basilikum-Eis mit Cedri {ohne eismaschine}
Da es heute tagsüber ganze 16/17° erreichen soll, darf es auchmal ein Eis auf dem Blog sein. 🙂 Wobei…. Eis kann man (fast) immer essen, oder was meint Ihr? Das Rezept für das Zitronen-Basilikum-Eis schlummert schon ähnlich lang auf meiner Festlatte wie das für Corzetti. Für Cedri gibt es nämlich eine Saison und irgendwie habe ich es in der letzten zeitlich nicht geschafft, das Rezept online zu stellen. Jetzt habe ich aber vorletzte Woche wieder frische Cedri bei uns auf dem Wochenmarkt entdeckt. Was heißt das also? Her mit dem Rezept. 🙂 Eins muss ich dazu aber sagen: es funktioniert nicht mit normalen Zitronen, da deren Schale zu bitter zum Essen ist.
Auch wenn die Cedri-Schale ausdrücklich gegessen werden kann, schmeckt das Eis dennoch leicht bitter bzw etwas herb. Wenn man sowas also nicht mag, sollte man lieber ein anderes Eis herstellen. 😉 Ich hätte da ganz zufällig ein paar Eis-Rezepte… 😀
Und die Cedri, die wir vorletzte Woche natürlich gleich mitgenommen haben, durften direkt in einen Cedri-Salat mit Burrata wandern… mmmmm Weiterlesen
Corzetti in Salbeibutter {homemade pasta}
Kennt Ihr das, wenn sich etwas wie ein Kaugummi zieht? Oder in anderen Worten gefühlt oder auch tatsächlich ewig dauert? Da kann es sich um einen Auftrag bei der Arbeit handeln, um das Erstellen der Steuererklärung oder wie in meinem Fall hier, um ein Rezept. Meistens sind es ja Dinge, die man nicht gern macht, die sich wie ein Kaugummi ziehen. In meinem Fall stimmt es aber gar nicht, denn Corzetti wollte ich schon seit über einem Jahr mal herstellen. Entdeckt habe ich sie in dem Buch Pasta e basta* und seitdem war ich von den hübschen Formen fasziniert. Als ich dann zum Geburtstag direkt zwei davon bekam, hab ich mich extrem gefreut und nahm mir vor, so schnell wie möglich welche herzustellen. Tja, irgendwie kam ich dann aber ständig nicht dazu und habe bestimmt mindestens ein halbes Jahr gebraucht bis es soweit war. Und dann verging nochmal mindestens genauso viel Zeit bis Ihr jetzt hier das Rezept und die Bilder dazu bekommt. Der Grund für die ganzen Verzögerungen? Puh, keine Ahnung, denn die Corzetti Formen sind echt mal was anderes und kommen mit der simplen Salbeibutter voll zur Geltung. Nur zum Fotografieren waren sie irgendwie nicht ganz so leicht, muss ich sagen, so dass ich auch jetzt nicht wirklich ganz glücklich bin mit den Fotos… Aber wer weiß, vielleicht mache ich beim nächsten Mal nochmal Bilder und tausche diese hier aus. 😉 Weiterlesen